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Der Klickerterhof liegt ca. 200 m über dem Moseltal
und gehört zur Verbandsgemeinde Treis-Karden,
Ortsteil Karden an der Untermosel flussaufwärts kurz
vor Cochem.
Die Doppelgemeinde beidseits der Mosel – Treis
rechts moselanisch und Karden links moselanisch
gelegen - wurde 1969 in einer Gebietsreform
zusammengeführt. Die beiden Ortsteile sind seit 1925
durch eine Brücke verbunden. Bei Hochwasser der
Mosel ist diese Brücke die einzige Verbindung
zwischen Trier und Koblenz die Eifel und Hunsrück
miteinander verbinden.
Der Ortsteil Karden mit seinen ca. 700 Einwohnern
kann auf eine fast 2000-jährige Geschichte
zurückblicken. Die Kelten siedelten bereits im 4.
Jhd. v. Chr. auf dem nahe gelegenen Martberg bei
Pommern und bauten hier eine befestigte Siedlung. In
diesem keltischen „Oppidum“ wurde im 1. Jhd. v. Chr.
von den Römern ein Tempelbezirk errichtet. Dieser
wurde am 2003 rekonstruiert und kann heute
besichtigt werden. Am Fuße des Martberges entstand
ein römisches Töpferdorf, das heutige Karden.
Im 4. Jhd. kam der Priester Castor aus Aquitanien
nach Karden, um an der Untermosel, in Eifel und
Hunsrück das Christentum zu predigen. Eine kleine
Höhle unweit des Klickerterhofes und ein Kreuz
zeugen noch heute von dieser Vergangenheit.
Viele historische Sehenswürdigkeiten sind vor allem
im Ortsteil Karden zu bewundern:
-
Die ehemalige Stiftskirche St. Castor, die älteste
und größte Kirche an der Mosel zwischen Trier und
Koblenz – im Volksmund Moseldom genannt - wurde im
12. und 13. Jhd. auf den Fundamenten einer
karolingischen Kirche erbaut.
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Das ehemalige Propsteigebäude, Sitz des Archidiakons
und Chorbischofs 1208 erbaut - im Volksmund Korbisch
genannt - ist heute im Privatbesitz.
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Im Zehnthaus aus dem 13. Jhd. - ehemaliges Wohnhaus
der Stiftsherren – ist heute das Regionalmuseum
untergebracht.
-
Das Burghaus von 1562 wurde für den kurtrierischen
Schultheißen erbaut.
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Die Georgskapelle aus dem 14. Jhd., an der Mosel
gelegen, gehört heute der evangelischen
Kirchengemeinde.
-
Desweiteren finden sich in Karden viele
Fachwerkhäuser im Stiftsbezirk aus dem 16. und 17.
Jhd..
Treis wurde erst Anfang des 12. Jhd. im Zusammenhang
mit dem Kollegialstift Karden erwähnt. Mit seinen
ca. 2000 Einwohnern ist er der größere Ort der
Doppelgemeinde.
Hier findet man nur noch wenige alte Bauwerke, da
die meisten im Krieg zerstört wurden. Zu erwähnen
sind:
-
die Pfarrkirche St. Johann Baptist aus dem Jahre
1831
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die ehemalige Katharinenkirche aus dem 15. Jhd., von
der nur noch der einschiffige Chor erhalten ist. Sie
steht direkt neben dem Verwaltungsgebäude der
Verbandsgemeinde.
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die Burg Treis aus dem 11. Jhd., von der heute nur
noch der Burgfried steht
-
die Wildburg aus dem 12. Jhd. ist heute im
Privatbesitz
Besonders interessant in dieser Gegend sind die gut
ausgebauten Wanderwege, z. B. der
Buchsbaumwanderpfad
von Karden nach Müden. Er führt durch das größte
zusammenhängende Buchsbaumgebiet nördlich der Alpen.
Weitere Wanderwege sind der
Lenus-Mars-Weg von
Karden über den Martberg nach Pommern, der
Schiefergrubenweg in Lütz
und in Treis
der Weg rund um den Zillesberg mit schönen
Ausblicken ins Moseltal.
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